Ich arbeite mit Erwachsenen und Kindern im Alter von etwa 3 bis 12 Jahren.
Bei individuellen Fragestellungen können wir im Erstgespräch klären, ob mein Angebot für Ihr Kind passend ist.
Ich begleite Sie und Ihr Kind einfühlsam.
Es gibt Zeiten, in denen Sorgen, Konflikte oder Belastungen überhandnehmen – und man sich jemanden wünscht, der zuhört, versteht und mit Orientierung zur Seite steht.
In meiner Begleitung biete ich Ihnen und Ihrem Kind genau das:
ein offenes Ohr, einen geschützten Rahmen und kleine, konkrete Schritte, die wieder Sicherheit und Handlungsfähigkeit wachsen lassen.
Gemeinsam schauen wir auf Ihre Ressourcen, eröffnen neue Perspektiven und machen die nächsten Schritte überschaubar.
Eltern kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen:
Fragen zur Schulreife und Schwierigkeiten bei den Übergängen zwischen Kindergarten, Grundschule und weiterführender Schule.
Über- oder Unterforderung im Alltag oder in der Schule.
Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen (Wut, Trauer, Angst, Rückzug).
Ängste, Anpassungsprobleme, Unsicherheit in Gruppen.
Familiäre Krisen wie Trennung, Krankheit, Todesfall oder Umzug.
Wiederkehrende Konflikte im Familien- oder Kindergarten-/Schulalltag.
Der Wunsch nach gleichberechtigter Teilhabe und Stärkung der eigenen seelischen Gesundheit.
Sie dürfen mit Ihrem Anliegen, gleich welcher Art, zu mir kommen. Ich nehme mir Zeit, Ihnen aufmerksam zuzuhören, und wir suchen gemeinsam nach einem Vorgehen, das für Sie und Ihr Kind stimmig ist.
Auf Ihren Wunsch kann eine interdisziplinäre Kooperation stattfinden.
Das bedeutet: Ich tausche mich mit Fachkräften aus, die Ihr Kind bereits begleiten oder in Zukunft begleiten könnten – zum Beispiel Kindergarten, Schule, Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Pädiatrie oder Frühförderstelle.
Dabei steht stets das Wohl Ihres Kindes im Mittelpunkt. Jeder Austausch erfolgt nur mit Ihrer Einwilligung und unter Beachtung der geltenden Datenschutzrichtlinien.
In meinem Praxisraum und im 1-zu-1-Setting soll sich Ihr Kind sicher und wertgeschätzt fühlen.
Am Anfang steht der Beziehungsaufbau: Über Spiel, Materialien und eine kindgerechte, warme Atmosphäre entsteht Vertrauen. So kann Ihr Kind Schritt für Schritt ankommen, sich öffnen und positive Erfahrungen sammeln.
Ein wiederkehrender, klarer Ablauf der Stunde gibt Orientierung und Sicherheit. Ihr Kind erlebt, dass seine Interessen und Ideen Raum finden, lernt aber auch Strategien, die ihm helfen, aus alten Mustern auszubrechen, um in Zukunft besser mit Schwierigkeiten umgehen zu können.
Heilpädagogik bedeutet: Kinder begleiten – Stärken entdecken.
Mit gezielten Methoden, kreativen und spielerischen Übungen sowie einem systemischen Blick unterstütze ich Kinder darin,
selbstständig zu handeln,
ihre Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken,
mit sich selbst und anderen empathisch umzugehen,
Herausforderungen Schritt für Schritt bewältigen zu lernen.
Im Mittelpunkt stehen immer die Stärken und Ressourcen Ihres Kindes. Jede Förderung wird individuell auf seine Bedürfnisse abgestimmt, damit es sich gesehen, ernst genommen und in seinem Tempo unterstützt fühlt.
Zu Beginn findet ein erstes Elterngespräch ohne Kind (ca. 45 Minuten) statt. Hier nehmen wir uns Zeit für Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ihre Sicht auf Ihr Kind. Sie sind Expertin oder Experte für Ihr Kind – deshalb ist mir dieses ausführliche Vorgespräch besonders wichtig.
Ich arbeite im Block-Prinzip: Auf in der Regel 6 Termine mit Ihrem Kind (je 45 Minuten) folgt ein weiteres Elterngespräch (45 Minuten). Nach jedem Block besprechen wir die Entwicklung, klären offene Fragen und entscheiden gemeinsam, ob die heilpädagogische Behandlung fortgeführt wird oder abgeschlossen werden kann.
Der erste Kontakt – telefonisch oder per E-Mail – dient der Information und dem Kennenlernen und ist kostenfrei.
Nach jedem Block entscheiden wir gemeinsam, ob die heilpädagogische Begleitung fortgeführt oder abgeschlossen werden kann.
Die Dauer hängt vom individuellen Prozess Ihres Kindes ab.
Ein erster Behandlungsblock umfasst in der Regel sechs bis acht Wochen. Danach besprechen wir gemeinsam, ob und in welcher Form die Begleitung fortgesetzt wird. Heilpädagogische Arbeit kann einige Monate, in Einzelfällen auch länger dauern.
Wesentlich ist eine tragfähige, vertrauensvolle Beziehung: Nur wenn sich ein Kind angenommen und sicher fühlt, kann es frei spielen, Neues ausprobieren und nachhaltig profitieren.
Das Ziel der Heilpädagogik ist, sich nach und nach überflüssig zu machen:
„Helfen, solange, bis die eigenen Kräfte tragen.“
Beim ersten Besuch ist es selbstverständlich möglich, dass Sie – je nach Bedarf – mit im Raum sind.
Ziel ist jedoch, dass Ihr Kind nach und nach stabil genug ist, die Stunde allein mit mir zu verbringen. Für Eltern gibt es vor der Tür einen kleinen Wartebereich. Wir entscheiden immer individuell und situativ, was für Ihr Kind gerade hilfreich ist.
In der Regel werden die Kosten für eine heilpädagogische Begleitung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Sie erhalten von mir nach jedem Block eine Rechnung, die Sie privat begleichen.
Sollten Sie Fragen zu möglichen Unterstützungsmöglichkeiten haben, können wir dies im Erstgespräch ansprechen.