Wo steht mein Kind – und wie kann ich es stärken?
Der Übergang in die Schule wirft bei vielen Eltern Fragen auf: Ist mein Kind schon schulreif? Kann es selbstständig arbeiten, sich konzentrieren, mit anderen Kindern umgehen?
Manchmal unterscheiden sich auch die Einschätzungen von Kindergarten und Eltern.
Im Entwicklungscheck blicken wir gemeinsam auf die Bereiche Wahrnehmung, Motorik, Sprache, Denken, sozial-emotionale Entwicklung und Selbstständigkeit.
Ihr Kind erlebt die Stunde spielerisch, wertschätzend und positiv, während Sie als Eltern eine klare Orientierung erhalten, wie Sie Ihr Kind gezielt unterstützen können.
Sofia ist fünf Jahre alt und kommt kurz vor der Einschulung. Die Eltern sind unsicher: Kann sie wirklich alleine im Schulalltag bestehen? Im Kindergarten zeigt sie sich manchmal unsicher im Umgang mit anderen Kindern.
Im Entwicklungscheck habe ich Sofia spielerisch beobachtet und ihre Stärken sowie Entwicklungsbereiche sichtbar gemacht. Gemeinsam haben wir besprochen, wie die Eltern sie in Sprache, Bewegung und sozialen Fähigkeiten gezielt unterstützen können. Am Ende fühlte sich die Familie sicherer und gut vorbereitet für die Schule.
Sicherheit gewinnen – Selbstvertrauen aufbauen
Der Start in die Schule oder der Wechsel auf eine weiterführende Schule fordert viele Kinder heraus: Neues Umfeld, neue Erwartungen und unbekannte Wege können verunsichern.
Ich unterstütze Ihr Kind dabei,
in der neuen Umgebung anzukommen,
innere Sicherheit aufzubauen,
und Mut sowie Selbstvertrauen zu entwickeln.
In der Begleitung arbeite ich ressourcenorientiert, stärkend und nah am Alltag Ihres Kindes.
Paul (6 Jahre) hatte große Schwierigkeiten mit Übergängen.
Morgens konnte er sich nur schwer von seinen Eltern lösen und brauchte viel Begleitung.
Auch abends fiel es ihm schwer, zur Ruhe zu kommen und alleine einzuschlafen.
In der heilpädagogischen Begleitung stand zunächst im Vordergrund, Sicherheit aufzubauen und Pauls eigenes Tempo zu achten.
Schritt für Schritt entwickelte er mehr Vertrauen in sich selbst und gewann an innerer Stabilität.
Mit der Zeit traute sich Paul immer mehr zu, wurde mutiger im Alltag und fand besser in neue Situationen hinein.
Gefühle verstehen, innere Stärke entwickeln
Konflikte, Trennung, Verlust oder ein Umzug können Kinder an ihre Grenzen bringen. Dann werden Gefühle wie Wut, Trauer oder Angst oft sehr groß und schwer zu bewältigen.
In einem geschützten Raum können Kinder ihre Gefühle wahrnehmen, benennen und verstehen.
Durch Geschichten, kreative Übungen und spielerische Zugänge entdecken sie neue Perspektiven, lernen, konstruktiv mit Gefühlen umzugehen, und entwickeln eigene Lösungsideen.
Lea ist in der Grundschule. Die Eltern hatten sich getrennt, und Lea fühlte sich oft hin- und hergerissen.
Der Alltag war hektisch, die Eltern sehr eingespannt, und manchmal reagierte Lea mit Wutanfällen oder Unsicherheit, weil sie alles richtig machen wollte.
In der heilpädagogischen Begleitung konnte Lea lernen, ihre Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und besser zu regulieren. Mit Geschichten, kreativen Übungen, ihrem imaginären Superhelden und kleinen Entspannungstechniken entwickelte sie Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit, Selbstvertrauen und Stabilität im Alltag.
(Lea)
Mit Kopf, Herz, Körper und allen Sinnen wachsen
Kinder entwickeln sich ganzheitlich – über Bewegung, Sprache, Wahrnehmung und Beziehung. In meiner heilpädagogischen Arbeit begleite ich Kinder dabei, ihre Stärken zu entfalten, innere Sicherheit zu entwickeln und Vertrauen in sich selbst zu gewinnen.
Gerade im heutigen Alltag mit Zeitdruck, hohem Medienkonsum und wenig Bewegung brauchen Kinder Räume, in denen sie sich selbst spüren, ausprobieren und wachsen dürfen. Meine Förderung ist alltagsnah, wertschätzend und orientiert sich am individuellen Tempo jedes Kindes.
Je nach Bedarf fließen unterschiedliche Schwerpunkte in die Förderung ein:
Sprache & Ausdruck
Kinder erweitern spielerisch ihren Wortschatz, lernen, Gefühle zu benennen, und gewinnen Sicherheit im Sprechen – durch Sprachspiele, Geschichten, Bewegung und aktives Sprachvorbild.
Wahrnehmung & Bewegung
Bewegungs- und Wahrnehmungsimpulse fördern Körpergefühl, Gleichgewicht, Konzentration und emotionale Stabilität – wichtige Grundlagen für Lernen und Selbstvertrauen.
Natur als Erfahrungsraum
Elemente aus Natur- und Waldpädagogik fließen ein, wann immer es sinnvoll ist. Natur bietet Ruhe, Struktur und die Möglichkeit, sich selbst als wirksam zu erleben.
Gesund snacken & Körperbewusstsein:
Kinder entdecken spielerisch, was ihnen guttut: Lebensmittel kennenlernen, probieren, gemeinsam vorbereiten und ein Gespür für den eigenen Körper entwickeln – ohne Belehrung, mit Freude und Neugier.
Für wen ist dieses Angebot geeignet?
Für Kinder,
Die emotional schnell überfordert sind oder sich zurückziehen
Die unsicher, ängstlich oder wenig selbstvertrauend wirken
Die Unterstützung in Sprache, Bewegung oder Wahrnehmung brauchen
Deren Eltern sich eine ganzheitliche, liebevolle Förderung wünschen
Noemi, 7 Jahre, verbrachte viel Zeit vor dem Bildschirm. In Fantasiewelten konnte sie sich zurückziehen, Bewegung spielte kaum eine Rolle. Im Turnunterricht fühlte sie sich schnell überfordert. Ihr Körpergefühl war wenig ausgeprägt, ihr Selbstvertrauen gering.
In der heilpädagogischen Begleitung bekam Noemi Raum, sich selbst und ihren Körper besser kennen zu lernen. Durch einfache Bewegungs- und Wahrnehmungsimpulse, Naturerfahrungen und kleine Erfolgserlebnisse entwickelte sie nach und nach Sicherheit.
Mit der Zeit wurde Noemi bewegungsfreudiger, aufmerksamer für ihren Körper und mutiger im Alltag. Sie gewann Vertrauen in sich selbst und in das, was sie kann.
Ein wichtiger Teil der Begleitung war die Elternarbeit, um Gewohnheiten im Alltag behutsam zu verändern und Noemi nachhaltig in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Was mir in der Förderung wichtig ist
Ich arbeite ressourcenorientiert und ganzheitlich. Das bedeutet: Nicht Defizite stehen im Vordergrund, sondern das, was ein Kind bereits mitbringt – und was es stärkt.